Zitrone-Ingwer-Honig-Töpfchen für Dein Immunsystem

Jetzt ist die Zeit, da fülle ich unsere Zitrone-Ingwer-Honig-Töpfchen wieder auf.

Das mache ich jedes Jahr. Eigentlich könnte ich mir auch diese Pulverbeutelchen kaufen, auf denen steht: Heißgetränk Zitrone. Aber anSTATTdessen … mach ich die lieber selber. Das geht nämlich schnell und man weiß wenigstens was drin ist. ;)

Jetzt im Herbst, wenn die Abende kühler werden und draußen der Wind ums Haus pfeift, kuschle ich mich auf die Couch mit einem Heißaufguss Zitrone-Ingwer-Honig.

Und ich mach mir damit gleich mehrere Geschenke:

1) Es wärmt von innen: Der Ingwer heizt auf, Zitrone und Honig flüstern noch einmal von den warmen Sommertagen. Das sind genau die leisen Töne, die einen Herbstabend gemütlich machen.

2) Es stärkt mein Immunsystem: Wenn man über drei Wochen hinweg, jeden Abend eine Tasse von diesem Aufguss trinkt, dann wird das Immunsystem so richtig schön aufmüpfig gegen die Husten- und Schnupfen-Erreger, die in dieser Zeit durch die Gegend schwurbeln. Ingwer und Honig gehören zu den so genannten natürlichen Antibiotika. In Kombination mit dem Vitamin C der Zitrone sind sie ein starkes Team.

3) Es schmeckt … süß, sauer, scharf … bis auf bitter und salzig ist alles dabei. Soooo lecker. :)

4) Man kann es super vorbereiten und der Sirup hält sich viele Wochen lang im Kühlschrank.

 

lemons-409089_1280So geht´s

Du brauchst …

– ein leeres Marmeladeglas

– eine unbehandelte Zitrone

– ein fingerdickes Stück Ingwer

– Honig von einem Imker in Deiner Nähe

 

honey-823614_1920_fancycrave1_pixa_1015Bitte nimm die Zutaten in Bioqualität und nicht aus konventioneller Produktion. Denn sonst kannst Du Dir die Aktion sparen.

Konventionelles Gemüse und Obst sind zu 90 Prozent stark mit Pestiziden belastet, die Du gar nicht mehr abgewaschen bekommst. Also gehen diese direkt in Deinen Immunstärkungstrank über und Du trinkst den Mist mit.

Auch der konventionelle Honig kann stark belastet sein und wird nicht besonders achtsam verarbeitet. Das wirkt sich in jedem Fall auf die Qualität aus. Nimm Honig von einem Imker, dessen Augen strahlen, wenn er dir von seinen Bienen erzählt. Die gibt es. Ich weiß das. Der Wochenmarkt ist ein guter Ort, um solch einen Honig zu finden.

 

Und so wird es gemacht

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Die Zitrone gründlich waschen (am besten mit ein bisschen Essigwasser und einer Küchenbürste abschrubben) und in Scheiben schneiden.

Den Ingwer schälen und ebenso in Scheiben oder Würfel schneiden. Beides in das Glas schichten, darf ruhig zu 4/5 voll sein.

 

Dann mit flüssigem Honig auffüllen. Achte darauf, dass alle Luftblasen aus dem unteren Teil des Glases entweichen können. Dann stell das Glas in den Kühlschrank und lass es einige Tage ziehen.

 

Hält sich im Kühlschrank ewig

Mit der Zeit wird der Honig noch flüssiger, bekommt eine sirupartige Konsistenz. Wenn du dir einen Aufguss bereitest nimmst du einfach einen Teelöffel voll von der Mischung, nimmst noch ein oder zwei Stückchen Zitrone und Ingwer aus dem Glas mit dazu und übergießt das Ganze mit heißem Wasser.

Achtung: In diesem Fall ist es besser, wenn das Wasser nicht mehr kocht. Bei kochendem Wasser, hab ich mir sagen lassen, löst sich das Vitamin C in Luft auf.

Fertig – Kuschel frei!

Lass es Dir gut tun und gute Gesundheit! :)

 

Autor: Gabriele Nehls
Bilder: www.pixabay.com, cc
Honig: fancycrave1
Zitronen: Acatana
Ingwer: nanadecoco70

6 Kommentare

  1. „Nimm Honig von einem Imker, dessen Augen strahlen, wenn er dir von seinen Bienen erzählt.“ Als ich klein war, hatte solch ein Imker immer ein offenes Glas Honig zum Probieren an seinem Stand und ein paar handzahme Bienen dabei, die hat er uns dann auf die Hand gesetzt.

    • Gabriele Nehls

      Echt? Handzahme Bienen? Wie klasse ist DAS denn? Wow … Schade, dass es so etwas nicht mehr gibt. Das würde so vielen Kindern die Angst vor Bienen nehmen.

      • Gibt’s bestimmt noch, ich weiß, dass manche Völker auf Friedfertigkeit selektiert werden, also darauf, dass man sie ohne Rauch händeln kann und dass sie durch die Arbeiten des Imkers möglichst wenig nervös werden.

  2. Honig nicht über 60 Grad erhitzen.

    • 60 Grad ist schon zu heiß! Unbedingt auf unter 40 Grad abkühlen lassen. Dann erst den Honig rein. Sonst sind alle gesunden Inhaltsstoffe des Honigs kaputt.

  3. Man sollte Honig nicht über 40 Grad erhitzen, denn Eiweisse sterben dann (wie bei Fieber beim Menschen). Deshalb immer auf die Temperatur achten.

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