Ruckizucki-Kompott im Ofen

Bald kommt die Obstschwemme. Wenn ihr so viel Obst habt, dass ihr es frisch nicht mehr essen könnt, dann hab ich einen Tipp für Euch. Macht ein Ruckizucki-Kompott.

Dieses Rezept geht schnell, denn das Obst wird – gewaschen, geputzt und geschnibbelt – gleich roh in die Gläser gefüllt, Ofen auf 175 Grad, und der macht dann den Rest. 🙂

DSCF4034So geht´s

Ihr braucht:

– saubere, möglichst gleich große Twist-Off-Gläser
– Obst
– Zucker
– evtl. Vanille, Zimt, Zitrone etc. – je nach Geschmack

Die Arbeitsschritte:

– Stelle die Gläser bereit (gereinigt und evtl. mit kochendem Wasser ausgespült).

– Fülle die Gläser zu zwei Drittel mit dem frischen Obst.

– Gib die Geschmackszutaten hinzu. Ich mach das immer nach Gefühl. Meist sind Zitronensaft, Vanille und Zimt mit dabei. Hin und wieder auch Nelken oder Minze – je nachdem.

– Bedecke das Ganze mit einer Schicht Zucker. Die Menge hängt davon ab, wie lange Du das Kompott lagern willst. Je mehr Zucker, desto länger hält es sich.

– Und fülle das Glas bis zum Rand mit Wasser auf.

– Gut verschließen.

– Schiebe die Fettpfanne auf die unterste Leiste des Backofens und fülle sie mit heißem Wasser – ungefähr 2 Zentimeter hoch.

– Jetzt die Gläser darauf positionieren.

– Die Gläser müssen frei stehen. Sie dürfen weder den Rand der Fettpfanne noch ein anderes Glas berühren.

– Stell den Ofen auf Ober-Unterhitze 175 Grad ein.

–  Wenn in den Gläsern Luftbläschen aufsteigen (je nach Obst dauert das meist so eine halbe bis dreiviertel Stunde) stell den Ofen aus, lass aber die Gläser noch weitere 30 Minuten im Ofen.

– Fertig.

Das Ganze funktioniert auch mit Gemüse oder Saucen, ist aber ein bisschen aufwendiger. Sobald die Bläschen aufsteigen, stellst Du die Temperatur auf 150 Grad zurück. Nach weiteren 90 Minuten kannst Du den Ofen ausstellen. Die Gläser dampfen dann noch 30 Minuten weiter.

Wichtig ist, dass Du einwandfreie Gläser nimmst, sonst hast du die Siffe im Ofen. Das macht nur bedingt Spaß. 😉

Ich liebe diese Methode, denn sie ist wesentlich weniger anstrengend als das herkömmliche Einmachen. Seitdem gibt es bei uns zu süßen Gerichten immer auch selbst gemachtes Kompott. Übrigens: auf dem Bild seht ihr Johannisbeer-Kompott „made by Ofen“. 😉

LG Gabi

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